Rückblick

Wipfeld hat eine neue Weinprinzessin

Nach zweijähriger Amtszeit übergab Weinprinzessin Julia Schneider die Krone an ihre Nachfolgerin Kristina Grob. Die 18-Jährige wird für die nächste Zeit den Wipfelder Wein auf verschiedenen Veranstaltungen in und um Wipfeld ja sogar in ganz Deutschland repräsentieren. Wir wünschen Kristina viel Geschick und Spaß bei der Ausübung ihres Ehrenamtes.

 

Foto: Otto Friedrich

Kunst gemalt mit Wein auf dem Wipfelder Marktplatz

Anfang Februar nutze die Künstlerin Anita Tschirwitz vom Atelier in Wipfeld einige Sonnenstrahlen aus, um ein außergewöhnliches Gemälde zu erstellen.

Gemalt wurde mit Rotwein, und als "Pinsel" dienten Fußabdrücke und Reifenspuren von Kinderwägen, Fahrrädern und Autos, wo gerade vorbei fuhren. Denn die "Leinwand" wurde auf dem Marktplatz von Wipfeld ausgebreitet und fing so die "Gehwege" der Fahrzeuge und Passanten auf. Um bessere und intensivere "Flecken" zu erzeugen wurde der flüssige Hefetrub eines 2013er Dornfelder verwendet.

 

Sehen Sie das komplette Video hier.

Weinlese 2012 steht bevor

Bald ist es so weit, noch "Tanken" die Trauben Energie von der Sonne, doch schon bald werden die ersten Lesetage anstehen.

Das Bild zeigt eine Cabernet Traube in der Abendsonne. Aufnahme 23. August 2012

Weinlese 2011 hat begonnen

Am Dienstag, den 30.08.11, war es soweit der erste Lesetag der 2011er Trauben war da.

Bei angenehmen 22° C und bester Stimmung ging’s mit der Rebsorte Ortega los. Aus der im Frühjahr zu 50% erfrorenen Anlage konnten jedoch nur wenige Trauben gerntet werden. Wie hier sieht es bei vielen erfrorenen Rebstöcken aus. Es wird eine Ernte mit zwei Gesichtern. Rebanlagen, welche vom Frost betroffen waren, tragen wenige Trauben und sind sehr ungleichmäßig durchreift, was in vielen Fällen eine zweite Lese erfordert. Wohingegen Rebanlagen ohne Frosteinfluss auf einen quantitativ guten Ertrag hoffen lassen. Aufgrund der positiven Wettervorhersagen für den Herbst sind wir sicher wieder qualitativ hochwertige Trauben ernten zu können.

Maifröste 2011

 

Die Nacht zum 4. Mai wird in die jüngere fränkische Weingeschichte eingehen. Allerdings im negativen Sinne. Temperaturen um die fünf Grad minus haben in den Weinbergen enorme Schäden hinterlassen. Über deren Ausmaß im gesamten Anbaugebiet hat sich der Geschäftsführer des Fränkischen Weinbauverbandes, Hermann Schmitt, informiert. Bilanz: verheerend. 40 bis 60 Prozent der Flächen sind geschädigt. Schmitt macht aus seinen Gefühlen kein Hehl. "Man könnte heulen."
Besonders betroffen sind die unteren Lagen der Weinhänge, wo sich so genannte Kaltluftseen gebildet haben. Schmitt wundert sich selbst, dass es dieses Mal auch die steilen Lagen erwischt hat. "Wir wissen noch nicht warum“.

Von der gewaltigen Strömungskälte waren auch unsere Weinberge des Wipfelder Zehntgrafen betroffen. Es sind sowohl die niedergezogenen Triebe, als auch die Reservetriebe (Frostruten) geschädigt worden. Überall das gleiche Bild: abgestorbene Triebe, verschrumpelte Blätter. Selbst die Dorfältesten konnten sich nicht an einen derartigen Frost zurück erinnern.

Über die Folgen der Frostnacht sind wir uns noch nicht ganz im Klaren. Aller vorraussicht nach wird der Ertrag jedoch deutlich einbrechen.

"Das kommt überraschend, denn in Zeiten der Klimaerwärmung hat man das eigentlich nicht mehr für möglich gehalten." so Weinbautechniker Sebastian Lother. Manche Rebsorten allen voran der Kerner welchen es mit am schlimmsten getroffen hat, könnten bald ausverkauft sein.

Schäden zur Unzeit

Die Frostschäden kommen zur Unzeit. Auf Grund der milden Temperaturen im März und April ist der Austrieb zwei bis drei Wochen früher als sonst erfolgt. Jetzt sind die Triebe verkümmert, die Blätter hängen faltig an den Stöcken. Ein wirksames Mittel gegen die späten Fröste gibt es nicht. In den 70er Jahren wurden frostgefährdete Rebanlagen noch mit Bricketstapeln oder Parafinöfen „geheizt“, was heutzutage schon allein vom Umweltgedanken her nicht zu realisieren ist.

Erst im vergangenen Jahr hatten wir mit Ertragseinbußen von rund 30 Prozent zu kämpfen. Damals war der ständige Regen im August und September damit verbunden dass die Fäulnis den Trauben zu schaffen gemachte und hierdurch der Ertrag drastisch einbrach. Jetzt drohen wieder Ernteausfälle - und somit Lieferengpässe.

Ausverkauft im Herbst?

Wir können schon jetzt vorhersagen, dass im Herbst eine große Zahl an Weinen ausverkauft sein wird. Schon jetzt sind einige Weine nicht mehr zu haben.

Copyright © 2018 Weingut Lother FRANKEN. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.